Am nächsten Morgen sind wir dann zur Alhambra hinaufmarschiert, gesehen haben wir sie aber nicht. Riesige Menschenmengen stehen stundenlang an, um ein Ticket für irgendwann zu kaufen. Denn es geht nicht einfach Eintritt zu bezahlen und dann auch einzutreten. Wenn man ein Ticket kauft, steh darauf ein Datum und eine Uhrzeit. Zu dieser Zeit, und nur dann, kann man die Alhambra betreten, um sich Schulter an Schulter mit den anderen Touris durch die Anlage zu schieben, die übrigens so angelegt ist, dass man von außen überhaupt nichts sehen kann. Naja wir haben uns dann mit einem Bierchen und köstlichen Patatas Bravas getröstet und dabei wieder einmal einen müden Spanier bei seiner Siesta beobachtet. Dieses Bild will ich euch nicht vorenthalten HIHI.
Wir wurden von vielen Seiten, besonders aber von Spaniern selbst gewarnt, dass der Süden Spaniens in den Sommermonaten kein besonders lohnendes Ziel ist. Massentourismus, hohe Preise und eine extrem hohe Kriminalität also gröhlende Betrunkene, Abzocke an jeder Ecke und Taschendiebe (PS: liebe Grüße an Erika M.). Um uns das zu ersparen, haben wir beschlossen unsere Reise mit ein paar schönen und ruhigen Tagen in Barcelona ausklingen zu lassen.










